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Bestattungsvorsorge


Seien Sie darauf vorbereitet, denn frühzeitige Vorsorge sichert Sie und auch Ihre Familie ab, wenn der Ernstfall eines Tages, möglicherweise unverhofft, eintritt.

Diese Entscheidungen gehören zu einem selbstbestimmten Leben und haben über den Tod hinaus Bestand. Ihren Angehörigen geben Sie mit der klaren Formulierung Ihrer Wünsche Halt und Orientierung in einer Zeit des Verlustes und der Trauer.

Bestimmen Sie selbst, wie dereinst von Ihnen Abschied genommen werden soll. Entlasten Sie damit Ihre Hinterbleibenden sowohl seelisch als auch finanziell. Besonders wichtig ist die Form der Bestattungsvorsorge auch für alle, die keine direkten Angehörigen haben.

Welche Einzelheiten können in einer Bestattungsvorsorge geregelt werden?

Kontakt aufnehmen

  • Finanzielle Absicherung
  • Abschiednahme und Bestattungsart
  • Ort der Beisetzung
  • Auswahl der Bestattungsartikel
  • Ablauf der Trauerfeier
  • weltlicher Redner oder Pfarrer
  • Inhalt der Trauerdrucksachen
  • Gestaltung der Traueranzeigen in Zeitungen
  • Blumenschmuck zur Trauerfeier
  • Musikalischer Rahmen der Trauerfeier
  • Alle weiteren individuellen Wünsche

Bestattungsarten


Es gibt eine Reihe von Bestattungsarten, hier finden Sie die von uns angebotenen.

Die Erdbestattung

Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg in einer Grabstelle auf dem Friedhof beigesetzt. In der Friedhofsordnung sind unter anderem die Ruhefristen, die Art und Beschaffenheit der Grabstätten festgelegt.

Als Grabstelle eignen sich mehrere Arten von Gräbern:
Eine Einzelgrabstelle in einer Reihe von Gräbern (Reihengrab) oder ein Wahl- oder Familiengrab. Aber auch Erdgrabstellen mit und ohne Namensnennung unter dem grünen Rasen sind möglich.

Ein Einzelgrab liegt in einem Feld von Reihengräbern, die der Reihe nach belegt werden. Durch Zahlung einer Gebühr wird ein Nutzungsrecht für eine bestimmte Ruhezeit (derzeit 20 Jahre in Berlin) bestimmt. Das Grab kann nach Ablauf der verabredeten Ruhezeit nicht wieder erworben werden.

Auch für das Wahlgrab- oder Familiengrab wird durch eine Gebühr ein Nutzungsrecht erworben. Dies kann bei Wahlgräbern auch verlängert werden. Ein Wahlgrab wird an einer bestimmten Stelle des Friedhofs gepachtet und kann auch als Familiengrab eingesetzt werden. Bei weiteren Bestattungen muss die Ruhezeit eingehalten werden. Dafür ist das Nutzungsrecht dementsprechend nach zu erwerben.

Bei Erdbestattungen mit und ohne Namensnennung unter dem grünen Rasen, sind in aller Regel keine Gestaltungsmöglichkeiten gestattet, das Nutzungsrecht ist nicht verlängerbar und eine Nachbeisetzung ist nicht möglich.

Die Erdbestattung ist rechtlich sowie nach den christlichen Religionen der Feuerbestattung gleichgestellt.

Die Feuerbestattung

In vielen Ländern und Kulturen ist die Feuerbestattung gebräuchlich. Der Verstorbene muss in einem Sarg eingeäschert werden. Natürlich wird in einer Einäscherungskammer jeweils nur ein Leichnam kremiert. Um die Identität des Verstorbenen und seiner Asche zu gewährleisten, wird dem Sarg bei der Einäscherung ein mit einer Nummer versehener kleiner Schamottstein beigelegt. Diese Marke wird nach der Kremation der Aschenkapsel, die der Aufnahme der Asche dient, beigegeben. Die Bestattung unterliegt in Deutschland dem Friedhofszwang, so dass Urnen mit der Asche von Verstorbenen meist auf dem Friedhof oder in einem Urnenhain bestattet werden. Bei allen alternativen oder auch naturnahen Bestattungen gibt es Ausnahmen für den Friedhofszwang. Auch bei der Feuerbestattung gibt es je nach Friedhofssatzung Reihen- und Wahlgräber, Urnengemeinschaftsanlagen mit und ohne Namensnennung. Ebenso ist die Beisetzung in bereits vorhandene Erdgräber oder Kolumbarien möglich.

Die Seebestattung

Oft wählen Menschen für Ihre letzte Ruhestätte gerne auch einen so faszinierenden und wechselnden Ort, wie das Meer aus. An der Nord- oder Ostsee gibt es die Möglichkeit der Seebestattung, bei der die Urne in einem vergänglichen Gefäß auf den Grund des Meeres abgelassen wird. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit der individuellen Ausgestaltung durch vielfältige Dekorationsmöglichkeiten und Musik, um in einer besinnlichen, ganz persönlichen Atmosphäre Abschied nehmen zu können. Trauerbeflaggung und ein seemännisches Zeremoniell des Kapitäns begleiten diesen würdevollen Moment. Außerhalb der Drei-Meilen-Zone wird dann die Urne mit letzten Worten des Abschieds und dem Schlagen der Schiffsglocke der See übergeben. Zu Ehren des Verstorbenen wird die Beisetzungsstelle abschließend mit dem Schiff und dem erklingen des Signalhornes dreimal umkreist. Die Angehörigen erhalten danach einen Auszug aus dem Logbuch und eine Seekarte mit den genauen Positionen.
Regelmäßige Gedenkfahrten an den Beisetzungsort sind möglich!

Die Naturbestattung

Im Anschluss an eine Kremation können Sie sich zum Beispiel auch für eine Naturbestattung entscheiden. Dabei wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne auf eigens dafür ausgewiesenen und genehmigten Naturflächen bestattet.

Die Naturbestattungsflächen sind friedliche Orte des Gedenkens an die Verstorbenen. Die Plätze stehen jedem zur Verfügung, unabhängig von Religion und Wohnort. Die Flächen sind so individuell wie die Menschen, die dort ihre letzte Ruhe finden: Wiesen und Wälder in besonderer Lage oder auch Bergalmen mit einzigartiger Aussicht. Je nach Wunsch kann die Urne am Fuße eines Baumes bestattet werden, auf einer Wiese oder einer Alm. Derzeit können Sie zwischen drei unterschiedlichen Flächen wählen, weitere werden schrittweise folgen. Wählen Sie zudem zwischen Baum-, Wiesen- und Almbestattungsplätzen. Zusammen gestalten wir eine würdevolle Bestattung. Die Pflege des Grabplatzes wird dann von der Natur übernommen.

Unserer Erfahrung nach suchen sich Manche bereits zu Lebzeiten ihren Platz aus und besuchen diesen auch gerne. Das ist vielleicht auch für Sie eine beruhigende Entscheidung?

Baumbestattungsplatz

Jeder Baum verfügt über maximal 10 Plätze. Wählen Sie zwischen einem Einzelbaum und einem Gemeinschaftsbaum:

  • Ein Einzelbaum wird exklusiv von Ihnen und / oder den von Ihnen gewünschten Personen genutzt. Eine Namensplakette markiert Ihren Baum..
  • Gemeinsam mit fremden Verstorbenen nutzen Sie einen sogenannten Gemeinschaftsbaum. Dieser ist mit einer Nummernplakette markiert.

Alternative Formen der Bestattung

Wenn Sie besondere Wünsche im Umgang mit der Asche Ihres Angehörigen haben, kontaktieren Sie uns bitte für weitere Informationen. Diese Möglichkeiten möchten wir Ihnen hier schon mal vorstellen:

Die Bestattung im Weltraum ist eine neue und interessante Möglichkeit für die letzte Heimstätte. Die Asche der verstorbenen Person wird in eine kleine Metallkapsel abgefüllt und in die Erdumlaufbahn eingebracht.

Möglich ist es auch, durch ein spezielles Hochdruckverfahren aus der Asche einen oder mehrere Diamanten, fertigen zu lassen. Die Diamantbestattung macht es möglich, dass der Verstorbene in der Familie bleibt und z.B. zu einem Schmuckstück gefertigt wird.

In der Schweiz gibt es die Möglichkeit der Berg- oder Almwiesenbestattung. Die Urne der Verstorbenen wird bei einem Baum, auf einer Wiese oder in einer Felsspalte beigesetzt.

Bei der Luftbestattung wird die Asche während der Fahrt in einem Heißluftballon über einem Waldgebiet zum Beispiel in Frankreich ausgestreut. Bis zu zwei Angehörige können an der Ballonfahrt teilnehmen. Alternativ ist auch eine Luftbestattung aus dem Flugzeug heraus möglich. Hier wird die Asche dann über der Nordsee verstreut.

Verabschiedung am offenen Sarg

Das Angesicht des / der Verstorbenen noch einmal sehen zu können, ist für viele Hinterbliebene ein wichtiger Moment des Abschiedsnehmens.

Dieser Wunsch gilt auch für eine Trauerfeier mit offenem Sarg.

Um das möglich zu machen, habe ich mich auch zu einem Thanatopraktiker ausbilden lassen. Auch bieten wir Ihnen die angemessenen Räumlichkeiten dafür. Mit Sachverstand, Erfahrung und viel Respekt gegenüber dem Toten richten wir alles so her, dass ein würdevolles Lebewohl möglich ist und Zeit keine Rolle spielt.

Individuelle Gestaltung der Trauerfeier

Eine würdevolle und persönlich gestaltete Trauerfeier dient der letzten Abschiednahme, dem Respekt und dem Dank an den Verstorbenen. Sie ist Anlass zur Besinnung und zum Gebet, zum Nachdenken über Vergänglichkeit und Verlust und vor allem der Beginn des eigentlichen Trauerprozesses und des liebenden Gedenkens.

Eine Trauerfeier sollte so gestaltet werden, dass sie sowohl den Vorstellungen des oder der Verstorbenen entspricht, als auch den Bedürfnissen und dem gesellschaftlichen Status der Hinterbliebenen gerecht wird. Vertrauen Sie uns! Wir, die Greiwe Bestattung, stehen Ihnen mit Kompetenz, Erfahrung, Fachwissen und Einfühlungsvermögen gerne zur Seite!

Bei uns erfahren Sie Wissenswertes zu konfessionellen Trauerfeiern. Darüber hinaus erhalten Sie auch Informationen über Möglichkeiten für konfessionslose Beerdigungen. Wir organisieren Trauerfeiern für Gläubige verschiedenster Konfessionen. Der Tod gehört zum Leben dazu und so ist die Geschichte der Bestattung so alt wie die Menschheit selbst. Die ehrwürdigen Traditionen haben sich im Wandel der Zeiten zum Teil erhalten, zum Teil aber auch gravierend verändert.

Der Bestatter von heute versorgt nicht nur die Toten und erledigt sämtliche Formalitäten. Er pflegt auch die hilfreichen Bräuche der Vergangenheit in Verbindung mit zeitgemäßen und individuellen Komponenten in den Trauerfeiern des 21. Jahrhunderts.

Sie können uns zu jeder Zeit unter der Rufnummer 030 – 96 202 437 erreichen.